Albert Einstein sagte einmal: Es gibt zwei Arten, wie mein sein Leben leben kann. Eine, als sei nichts ein Wunder. Die andere, als sei alles ein Wunder. Mir fällt immer wieder auf, dass es in unserer Gesellschaft wohl cool und lässig ist, wenn man sich nicht (so schnell) begeistern oder beeindrucken lässt. Unbeeindruckt zu sein, scheint mir fast schon kultiviert. Während Kleinkinder noch über Lampen staunen, und zwar völlig egal, ob du die nun ein exklusives Design hat oder nicht, merke ich bei meiner älteren Tochter natürlich schon, dass es mehr braucht, um sie zu beindrucken, oder sie, zumindest innehalten zu lassen. Von älteren Kindern gar nicht erst zu sprechen. Babykram interessiert sie – natürlich – nicht mehr und ist sowas von uninteressant. Wir stellen diese Haltung, während wir älter werden, auch meist nicht wirklich in Frage. Ist das aber wirklich sinnvoll? Bringen wir uns so nicht um etliche Momente des Staunens, des Glücks, der „oh-wow-Momente“? Wir sollten wieder achtsamer werden und all die vielen kleinen Wunder um uns wahr nehmen und sie einatmen. Ja, tief und achtsam, die guten, tollen, wunderbaren Gefühle, welche wir dabei empfinden können, einatmen und sie in uns halten, aufbewahren. Denn, sie tun so gut! Sie tun dir gut! Es tut dir gut, dich zu spüren, in dieser manchmal doch schnellen Welt zu entschleunigen und bei dir zu sein. Achte dich doch mal, was du in deinem Alltag Schönes um dich hast und nimm dir einen Moment, um es zu geniessen. Vieles, was du momentan vielleicht übersiehst, wirst du plötzlich merken und in aller Schönheit wahrnehmen. Viele Momente mit kleinen Wundern, das wünsche ich dir.
Wunder oder nicht?



