Das mit den Energiefressern ist leider eine neverending Story. Denn, es gibt so viele und manchmal ist man sich diesen auch gar nicht bewusst. Ich erkläre dir deshalb mal grob, was Energiefresser sind und werde dann auf ein paar näher eingehen. Also, Energiefresser kosten uns oft Kraft und eben Energie. Leider lauern sie an jeder Ecke. Sie können in Form von Menschen, Gedanken, Situationen oder Verhaltensweisen auftreten. Begegnen wir einem Energieräuber, dann fühlen wir uns häufig müde, ausgelaugt, erschöpft oder aber auch gereizt, genervt oder sogar aggressiv. Unsere Kraftressourcen sind aber begrenzt, deswegen ist es wichtig, kräftezehrende Mitmenschen, Situationen und Umstände aus dem Leben zu verbannen oder zumindest zu reduzieren. Nun möchte ich auf 5 Energiefresser eingehen.
NEGATIVE MENSCHEN
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte. Ob es nun Menschen sind, die ständig über sich sprechen und sich überhaupt nicht für andere interessieren, oder ob sie sich einfach immer beschweren ohne ernsthaft an Lösungen interessiert zu sein, oder sie den ganzen Tag jammern: Negative Menschen rauben uns unsere positive Energie und das zieht uns runter. Bei solchen Menschen ist es in der Regel egal, was du machst um ihnen vielleicht helfen zu können – sie werden so oder so keine Hilfe annehmen. Denn negative Menschen beschweren sich gerne, denn genau das ist die Art von Aufmerksamkeit, die sie erzeugen wollen. Mir ist wichtig, dabei zu sagen, dass das keineswegs schlechte Menschen sind, sondern häufig Menschen, welche in ihrer Kindheit einfach gewisse Erfahrungen gemacht haben, welche sie nun so sein lassen, wie sie eben sind. Wenn du aber eine enge Beziehung zu so einem Menschen hast, dann kann es gut sein, diese Beziehung zu überdenken. Es geht mir nicht darum, einen guten Freund abzuservieren, dem es jetzt mal schlecht geht. Eine gute Freundschaft macht meiner Meinung nach auch aus, dass man dann Hilfestellung gibt. Aber es gibt sie einfach, die chronischen Jammerer, denen du ja so oder so nicht helfen kannst und dich dann aber runterziehen.
KEINE GRENZEN SETZEN KÖNNEN
Grenzen zu setzen bringt mich zu einem nächsten Herzensthema: Achtsamkeit. Sei so achtsam wie möglich mit dir selbst. Achte auf deine Gefühle, deinen Gedanken und darauf, wann ein Menschen deine Grenzen nicht akzeptieren will. Wenn du nämlich selber keine Grenzen setzen kannst (oder dich noch gar nicht damit auseinander gesetzt hast, wo deine Grenzen liegen), dann machst du es potenziellen Energiefressern sehr leicht. Also ist es wichtig, dass du deine Grenzen kennst. Dann kommt der nächste Schritt: „Nein“ sagen. Ja, du darfst deine Grenzen nicht einfach nur kennen, sondern dann auch für sie einstehen.
DU KENNST DEINEN BEZIEHUNGSTYP NICHT
Kennst du deinen Beziehungstyp nicht, dann kann es gut sein, dass du dich unbewusst immer wieder auf Partner/Innen einlässt, mit denen du gar nicht wirklich eine Beziehung führen kannst, weil es einfach nicht passt. Das führt immer wieder zu Streitereien, Ärger, negativen Gefühlen und Stress. Erfahrungen ab der frühsten Kindheit tragen dazu bei, welcher Beziehungstyp du bist. Eine Studie der University at Buffalo aus dem Jahr 2019 besagt, dass eine liebevolle und warme Beziehung zur Mutter Kinder davor schützt, im späteren Leben ungesunde Beziehungen einzugehen. Besteht jedoch keine sichere Beziehung, wurde also das Urvertrauen nicht oder nicht genügend aufgebaut, dann kann das später Eifersucht, Wut, Angst und Kummer auslösen. In der Praxis nutze ich diese Erkenntnisse, um Verhaltensmuster und Glaubenssätze aufzudecken und aufzulösen, die aus der Kindheit stammen. Auch die Bindungstheorie basiert darauf.
MANGELNDE GELASSENHEIT
Mangelnde Gelassenheit ist für mich ein sehr wichtiges und spannendes Thema. Mehr Gelassenheit im Alltag zu haben, ist momentan auch eines meiner persönlichen Themen. Mangelnde Gelassenheit führt nämlich unweigerlich zu Stress. Und wiederum kann anhaltender Stress irgendwann zu mangelnder Gelassenheit führen, was eine negative Spirale auslöst. Ich kann dir aus persönlicher Erfahrung sagen, dass Stress wertvolle Energie kostet. Ich definiere hier «Stress» nicht weiter, weil Stress nicht gleich empfunden wird und keineswegs bei allen Menschen durch die gleichen Dinge ausgelöst wird. Klar ist aber: Wenn dein Stresslevel ständig im roten Bereich ist, dann reichen schon Kleinigkeit um dich aus der Ruhe oder vielleicht sogar auf die Palme zu bringen. Kannst du mehrheitlich nicht mehr gelassen sein, dann ist dein Körper in einer ständigen Alarmbereitschaft. Du bist angespannt und dein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Wenn das zum Dauerzustand wird, dann lässt dich der andauernde Stress ausbrennen. Erschöpfung, Burnout oder psychische Probleme können Folgen davon sein.
DU BIST NICHT IM REINEN MIT DIR SELBST
Auch das führt mich zu einem Herzensthema von mir, auf welches ich in meinen Workshops tiefer eingehen werde. Selbstliebe! Weisst du, du kannst dir auch selbst deine wertvolle Energie rauben. Zum Beispiel durch eine negative Grundeinstellung und mangelnde Selbstliebe. Wenn du geplagt bist von Selbstzweifeln, Sorgen und Ängsten, dann nimmst du negative Dinge in deinem Umfeld und in deinem Leben selektiv wahr. Dein Fokus liegt auf dem Negativen, was dann meistens noch mehr Negatives anzieht. Wenn du dich nur oder mehrheitlich auf die schlechten Dinge konzentrierst, dann bist du schneller gereizt und schlecht gelaunt. Deine Stimmung verschlechtert sich immer weiter – du kennst es schon, eine negative Spirale entsteht. Doch, wie es dir gelingt, das Positive zu sehen und Selbstliebe zu erlernen, dass würde hier den Rahmen sprengen. Das wäre dann Teil eines Coachings mit mir oder eben dann ein Thema in einem meinen Workshops.
Zum Schluss…
Ich werde nächste Woche auf weitere Energiefresser näher eingehen. Aber als Zwischenfazit bleibt mir erstmal zu sagen: WIR BRAUCHEN UNSERE WERTVOLLE ENERGIE UM GESUND UND POSTITIV DURCH UNSER LEBEN ZU GEHEN UND DAFÜR MÜSSEN, SOLLEN UND DÜRFEN WIR EINSTEHEN!
Herzlichst, Fabienne!



