Energiefresser 2.0 – Weil es so ein wichtiges Thema ist!

Wie letzte Woche angekündigt, gehe ich in diesem Artikel noch auf weitere Energiefresser ein.

STRESS UND ZEITDRUCK

Diesen beiden Übeltätern wirst du in deinem Alltag wohl häufig begegnen. Sei es beruflich oder auch privat. Am besten ist es, du hast deine aktuellen Aufgaben schon gestern fertig gemacht, natürlich bist du immer und überall präsent, bist immer für alle da und hast, natürlich, mehrere Hobbies, alles voll easy neben deinen Kids und deren Terminen machbar. Das ist natürlich Quatsch. Dein Energielevel sinkt so von Tag zu Tag merklich. Das Leben ist aber zu kostbar, um es so zu leben. Also, stopp! Genehmige dir regelmässige Pausen. Zum Beispiel nach der 5×5 Regel, also 5-mal am Tag für 5 Minuten, oder aber einfach zu ganz bestimmten Zeiten, an die du dich dann auch hältst. Ohne Ausreden! Schaue dir deinen Tagesablauf genau an und plane deine Pausen so, wie sie zu dir passen. Ich nehme mir lieber ein bis zwei ausgiebigere Pausen, als 5 kurze. Ich habe also kein Patentrezept für dich, aber ich bin sicher, du findest heraus, wie es für dich stimmt und dir dann auch zu mehr Energie verhilft.

PROKASTRINATION

Stellen sich bei dir schon die Nackenhaare auf, wenn du an deinen nächsten intensiveren Hausputz denkst? Oder fängt das grosse Seufzen an, beim Gedanken an deinen nächsten Waschtag? Oder graut dir schon vor deiner nächsten buchhalterischen Aufgabe? Das kenne ich nur zu gut. Und, die meisten tun dann einfach… genau, nichts!

Aber, unerledigte Aufgaben sind einer der grössten Energiefresser, das musst du dir unbedingt bewusst machen. Du kannst anfangen, dich selbst zu hinterfragen. Finde heraus, wieso du Aufgaben hinausschiebst. Sind es immer die gleichen Aufgaben? Machen sie dir Angst? Glaubst du, du könntest versagen? Überfordert es dich? Oder macht es dir vielleicht einfach nur überhaupt keinen Spass? Finde den Grund heraus und dann kannst du anfangen, nach Lösungen zu suchen. Lass dir doch zum Beispiel einfach helfen.

PERFEKTIONISMUS

Weg mit dem Perfektionismus. Perfektionismus löst ständigen Druck aus. Du stehst also ununterbrochen unter Strom. Mein Tipp: Lerne, ein Auge zuzudrücken. Das können auch erstmal kleinere Sachen sein. Seit ich Mama bin, weiss ich, wie wichtig dieser Punkt ist. Die saubere Wäsche wird mir schon nicht davonlaufen oder sich selbst wegräumen, also hey, verbringe den Nachmittag mit deinen Kids ruhig draussen und lass den Korb stehen, der wartet auf dich. Den ganzen Tag aufräumen und das auch noch mit spielenden Kleinkindern? Nein! Wozu auch? Kurze Zeit später nimmt das Chaos ja doch wieder Überhand. Abends einmal alle zusammen eine Aufräumaktion starten und dann passt das auch.

UNNÖTIGER BALLAST

Irgendwie von allem zu viel? Zu viel überall herumstehen haben ist echt lästig. Ich mag das gar nicht. Ich sehe dann ständig, was ich alles noch wegräumen oder entsorgen könnte. Sei es auf den Möbeln oder in den Schränken. Mal abgesehen davon, was sich da an Staub zeigen wird. Für mich ist das wie so ein ständiger Druck auf den Schultern und es nervt mich so richtig. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass du entrümpeln kannst oder aufräumen, da sich das eigentlich von selbst versteht. Ich mache es aber trotzdem. Denn es ist halt einfach die beste Möglichkeit unnötigen Ballast loszuwerden. Und, nicht nur das. Wenn du schon dabei bist, dann kannst du die Gelegenheit richtig nutzten und mal ordentlich sortieren. Wenn ich meine Sachen sortiere und entrümple, merke ich immer wieder, wie mit meinen Gedanken irgendwie dasselbe passiert. Sie beginnen sich zu ordnen und das ist ein richtig befreiendes Gefühl. Also, komme ins Tun. Wir können dein Leben auch gemeinsam entrümpeln.

Herzlichst, Fabienne

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